CHF 10Registrierung, wenn Pflicht.
CHF 20Kleine Online-Prüfung.
+ CHF 20Zusatz-Prüfung für nahe Flüge.
ab 250 gHaftpflichtversicherung mit Nachweis.
Was müssen Sie machen?
Pflichten
Bitte Auswahl prüfen.
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Gesetzliche Anforderungen
Registrierung
- Registrierung ist Pflicht ab 250 g oder bei Kamera/Sensor für Personendaten.
- Ausnahme: unter 250 g ohne Kamera/Sensor.
- Kosten: CHF 10.
- Auf die Drohne kommt nur der erste Teil der Betreibernummer; die letzten drei Zeichen bleiben geheim.
Prüfung und Versicherung
Flugort
- Vor jedem Flug Drohnenkarte und DABS prüfen.
- Max. 120 m über Grund.
- Direkter Sichtkontakt; FPV nur mit Spotter.
- Keine Menschenansammlungen überfliegen; bemannte Luftfahrt hat Vortritt.
Abstand
- Schwere Selbstbau-/FPV-Drohnen: keine unbeteiligten Personen überfliegen.
- Im Abstandsbetrieb: 150 m zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten.
- Zu einzelnen unbeteiligten Personen: mindestens 30 m oder Flughöhe Abstand.
- Nahe Flüge sind nur mit passender markierter Drohne zulässig.
Modell
- CE-Zeichen ist Pflicht, aber keine Drohnenklasse.
- Neue vorgefertigte Drohnen ohne Klassenmarkierung dürfen nicht normal offen fliegen.
- Privat selbst gebaut bedeutet: aus Einzelteilen für den eigenen Gebrauch.
- BNF, PNP, RTF und Fertigbausätze zählen nicht automatisch als Selbstbau.
Sonderfälle
- Remote ID ist Pflicht, wenn die Drohne dafür vorgesehen ist; Ausnahmen gelten unter anderem für C0, Legacy und privat gebaute Drohnen.
- Ausser Sicht, über 120 m, über Menschenansammlungen oder mit gefährlicher Ladung: BAZL-Bewilligung nötig.
- Innenräume sind kein Luftraum; die Drohnenregeln gelten dort nicht.
- Offizielle EASA-Zertifikate gelten in der Schweiz; Nicht-EASA-Zertifikate nicht.
Praxis-Hinweise
Einordnung
Wenn Sie die Markierung nicht sicher finden, prüfen Sie Drohne, Verpackung, Anleitung und Herstellerseite. Bei Shop-FPV-Modellen ist die Abgrenzung Selbstbau vs. BNF/PNP/RTF besonders wichtig.
Die freiwillige kleine Prüfung ist auch unter 250 g nützlich, aber nicht immer Pflicht.
Betrieb
Gewerblich gelten grundsätzlich dieselben Flugregeln wie privat. Klären Sie zusätzlich, ob Betreiber, Auftrag und Versicherung zur Firma passen.
Der SMV-Weg passt vor allem für Modellflug. Für Auftragsflüge, Fotojobs oder Flüge nahe Kundschaft ist meist der normale Drohnenweg klarer.
